Shanghai Disneyland
Die ersten 3 Tage eurer Reise. Pirates of the Caribbean: Battle for the Sunken Treasure gilt als beste Disney-Attraktion weltweit. TRON Lightcycle Power Run im Tomorrowland und die ILLUMINATE!-Show am Schloss sind Pflicht.
3 Tage Disneyland, dann Metropolen-Kontrast: koloniale Bund-Romantik gegen Pudong-Skyline.
25. Juli – 31. Juli 2026 · 6 NächteDie ersten 3 Tage eurer Reise. Pirates of the Caribbean: Battle for the Sunken Treasure gilt als beste Disney-Attraktion weltweit. TRON Lightcycle Power Run im Tomorrowland und die ILLUMINATE!-Show am Schloss sind Pflicht.
Einer von nur 6 Disney-Parks weltweit – mit klar chinesischem Twist (Mickey trägt Mandarin-Kostüm beim Eintritt, das Schloss ist das größte aller Disney-Schlösser). Pirates of the Caribbean: Battle for the Sunken Treasure ist ein technologisches Meisterwerk und gilt unter Disney-Fans als der weltbeste Ride – 5 verschiedene Szenen mit Wasser, 3D-Projektion und Drehmechanik, die in keinem anderen Park existiert.
1,5 km Uferpromenade am Huangpu-Fluss. Koloniale 1920er-Architektur (das alte "Wall Street des Ostens") gegenüber der Pudong-Skyline. Morgens für Fotos, abends für die Beleuchtung.
52 historische Gebäude in 11 verschiedenen Architektur-Stilen – Art Deco, Beaux-Arts, Gotik, Neo-Klassik, Renaissance. Als Shanghai in den 1920ern der wichtigste Finanzplatz Asiens war, standen hier die Banken der Welt nebeneinander. Heute der absolute Skyline-Kontrast: 1920er-Kolonial-Eleganz gegenüber der futuristischen Pudong-Skyline.
Ming-Dynastie-Garten aus dem 16. Jh. Klassische chinesische Garten-Architektur mit Pavillons, Brücken, Felsformationen und Koi-Teichen. Morgens vor 10 Uhr für die wenigsten Menschen.
Gebaut 1559 vom Beamten Pan Yunduan als Privatgarten für seinen Vater. Klassische "Jiangnan"-Garten-Schule: Asymmetrie, "geliehene Landschaft", Wasser-Felsen-Pavillon-Komposition. 5 Zonen mit eigenem Charakter, jeder Schritt eine neue Komposition – wie ein begehbares Tuschbild.
Goldener buddhistischer Tempel mitten im Hochhauswald. Surrealer Kontrast: Gold-Pagode zwischen Wolkenkratzern. Extrem fotogen.
Gegründet 247 n. Chr. – also älter als Shanghai selbst (und älter als jede deutsche Stadt). Mehrfach zerstört und wiederaufgebaut, die heutige Anlage wurde in den 1880ern errichtet. Aktiv genutzter Tempel der Chan-Schule (das chinesische Pendant zu Zen), oft mit Mönchen die chanten.
Magnetschwebebahn vom Flughafen Pudong zur Innenstadt. 430 km/h, 30 km in 8 Minuten. Reine Spielerei – aber muss man einmal gemacht haben.
Die erste kommerzielle Magnetschwebebahn der Welt (2004). Schwebt 1 cm über der Schiene, beschleunigt fast lautlos auf 430 km/h. Beschleunigung körperlich spürbar – du wirst in den Sitz gedrückt. Mit "normalen" Zügen technologisch nicht mehr vergleichbar, da hier komplett elektromagnetisch.
632 m – höchste Aussichtsplattform Chinas. Mit dem schnellsten Aufzug der Welt (74 km/h) nach oben. Alternative: ein Cocktail im Ritz-Carlton Pudong oder Bar Rouge am Bund spart die Schlange.
Zweithöchstes Gebäude der Welt (nach Burj Khalifa). 128 Stockwerke. Außenfassade ist um 120° verdreht, was Windlast um 24 % reduziert – Architektur-Genialität. Der Aufzug erreicht 74 km/h = 1.080 m/min = Weltrekord. Ihr seid in unter 1 Minute auf der Aussichtsplattform.
Quartier mit Platanen-Alleen und Backstein-Villen. Spaziergang über Wukang Road → Anfu Road → Yongkang Road. Boutiquen, Cafés (% Arabica, Manner Coffee), komplett andere Atmosphäre als Pudong.
Ehemalige französische Verwaltungszone (1849–1943). Die Franzosen pflanzten tausende französische Platanen, bauten Villen im Art-Deco-, Tudor- und Spanish-Mission-Stil. Das Quartier hat sich diesen europäischen Charakter bewahrt – das absolute Kontrastprogramm zur Pudong-Skyline.
Ab 6 Uhr treffen sich Senioren zum Tai Chi, Schwerttanz, Karaoke und Ballroom-Dancing. Surreal magisch, völlig kostenlos und eines der authentischsten China-Erlebnisse.
1908 von den Franzosen angelegt – inspiriert von den Tuilerien in Paris. Heute jeden Morgen ein einzigartiges Schauspiel: Senioren aus dem Viertel kommen ab 6 Uhr, um öffentlich ihre Routinen zu praktizieren – Tradition aus den 1950ern, als Privatraum knapp war.
Kleines Museum mit 5.000 Original-Postern der Mao-Era. Im Souterrain eines normalen Wohnhauses – echter Geheimtipp.
Privatsammlung von Mr. Yang Pei-Ming – ein einziger Mann hat über Jahrzehnte gesammelt, was während der Kulturrevolution sonst zerstört wurde. Über 5.000 originale Propaganda-Poster aus 1949–1979, sortiert chronologisch. Da diese während der Kulturrevolution massenhaft zerstört werden sollten, sind echte Originale heute selten und teuer.
Verwinkelte alte Shikumen-Gassen mit Galerien, Bars, Kunsthandwerk. Touristisch, aber atmosphärisch dicht – besonders abends.
Tianzifang ist ein Labyrinth aus Shikumen-Häusern – das ist Shanghais eigene Architektur-Hybrid aus Western-Reihenhaus und chinesischem Innenhof. In den 1990ern wurde der Stadtteil vor dem Abriss gerettet, indem Künstler sich einquartiert haben. Heute eine der atmosphärischsten Hutong-artigen Gegenden Shanghais.
Eines der besten Antiquitäten-Museen Chinas. Bronzen, Keramik, Kalligraphie. Kostenlos (Reservierung nötig) und komplett klimatisiert – Hitze-Rettung.
Eines der weltweit besten Museen für chinesische Antiquitäten. Die Bronzen-Sammlung ist phänomenal – einige der ältesten erhaltenen chinesischen Bronze-Gefäße der Welt (16. Jh. v. Chr.). Architektur ist ein Statement: rundes Obergeschoss = Himmel, eckiges Erdgeschoss = Erde, klassische chinesische Kosmologie.
Bootsfahrt zwischen Bund und Pudong-Skyline. Abends mit Beleuchtung der Skyline der absolute Hammer – Postkarten-Material auf jeder Sekunde.
Die Pudong-Skyline ist die Touristenpostkarte Chinas. Vom Wasser aus seht ihr beide Ufer zugleich – kolonialer Bund auf der einen Seite, futuristischer Pudong auf der anderen. Abends mit voller Beleuchtung (Oriental Pearl Tower in zyklischen Farben, Shanghai Tower mit LED-Sternen-Spiel) der absolute Höhepunkt eurer Shanghai-Tage.
Das ikonische Show-Hotpot. Ein Koch wirbelt zu Musik 3 m Teig über deinen Tisch, oft Face-Changing-Performances, kostenlose Mini-Manicure beim Warten. Vegi-Brühe für Cressina. Pflicht-Erlebnis.
Hai Di Lao ist eine Restaurant-Kette mit Kult-Status. Das Konzept: Hotpot (chinesisches Fondue) + extremster Service-Overkill, den ihr je erlebt habt. Mitarbeiter sind berühmt für fanatische Aufmerksamkeit – sie schneiden euch Obst kostenlos, falten Schwäne aus Servietten und tanzen mit euch falls Geburtstag.
Yunnan-Küche in einem dunkel-romantischen Tempel-Setting am Bund. Viel Fisch, viel Vegi. Eines der atmosphärischsten Dinner Shanghais.
Yunnan ist die Provinz im Südwesten Chinas, grenzt an Vietnam, Laos und Myanmar. Die Küche ist eigenständig und untertypisch chinesisch: viele frische Kräuter, exotische Pilze (Yunnan hat 600+ Pilzarten), tropische Früchte, ethnische Minderheits-Rezepte. Das Restaurant inszeniert das mit gedimmtem Licht, Stammes-Masken, Holzschnitzereien und Kerzen – Indiana-Jones-Tempel-Vibes.
Französisch von Paul Pairet (Ultraviolet), spektakulärer Bund-Blick, kreatives Plating. Mittel-gehoben, immer noch leistbar. Reservierung Wochen vorher.
Paul Pairet ist eine Legende der modernen Gastronomie – sein flagship Ultraviolet hat 3 Michelin-Sterne. Mr. & Mrs. Bund ist sein "Casual"-Konzept: weniger formal, leistbarer, aber mit dem gleichen verrückten kreativen Twist. Sitzplätze direkt am Fenster mit Bund-Blick. Die Atmosphäre: hell, modern, fast verspielt – Pairet wird euch zum Beispiel mit "Verkehrte-Welt-Servierung" überraschen, wo Dessert wie Suppe aussieht.
Hole-in-the-Wall-Klassiker für Xiaolongbao (Suppen-Knödel). Schlangen vor der Tür sind ein gutes Zeichen. Für Vegetarier ist Din Tai Fung die bessere Wahl.
Shanghaier Xiaolongbao (小笼包) sind die berühmtesten Soup-Dumplings Chinas: hauchdünner Teigmantel, gefüllt mit Fleisch und einer Brühe, die beim Beißen ausläuft. Jia Jia Tang Bao ist seit 2007 in einem winzigen Laden in der Huanghe Road. Keine Atmosphäre, keine englische Speisekarte, kein Service – nur die wahrscheinlich besten Xiaolongbao Shanghais zu Spottpreisen.
Legendäres Vegi-Restaurant mit über 100 Jahren Tradition, nahe People's Square. Klassische "Mock-Meat"-Gerichte aus Tofu/Seitan, die selbst Allesesser verblüffen.
Gegründet 1922 – also über 100 Jahre alt. Das berühmteste buddhistisch-vegetarische Restaurant Shanghais, traditionell von Mönchen frequentiert. Die Mock-Meat-Kunst hier ist erstaunlich: Sie machen "Ente", "Schwein", "Fisch" und "Hühnchen" aus Tofu, Seitan, Pilzen und Yams. Auf den ersten Blick (und manchmal Geschmack) nicht von Fleisch zu unterscheiden – Cressina kann ein "Schweine-Schnitzel" bekommen ohne Schuldgefühl.
Mehrere moderne Filialen, hochwertige vegetarisch-buddhistische Küche. Beliebter unter Locals als die Touri-Adressen. Klar, leicht, sehr lecker.
Gegründet 2002, also "modern" verglichen mit dem 100-Jahre-Godly. Healthy-Vegi-Konzept: weniger Mock-Meat, mehr Gemüse-forward. Plating wie in einem Fine-Dining-Restaurant, klare Brühen, knackige Texturen. Lokale Yuppies und Buddhisten kommen hier hin. Atmosphäre ist hell, modern, sauber – nicht wie ein Touristen-Spot.
Chinas größte App für authentifizierte Second-Hand-Designer-Ware. Eigene physische Stores in Shanghai mit kuratierten Stücken – Chanel, Hermès, LV deutlich günstiger als Retail.
Plum ist Chinas Antwort auf Vestiaire Collective oder The RealReal. Seit 2017 mit großer App, mittlerweile auch mit physischen "Plum Reservation"-Stores. 100 % authentifizierte Designer-Ware (Echtheitsprüfung im eigenen Labor). Vorteil hier: chinesische Sammler kaufen viele Luxus-Items, die nach 1–2 Mal getragen weiterverkauft werden – also "nearly new" Kondition zu 40–60 % vom Retail.
Japanische Second-Hand-Luxus-Kette mit Filialen in ganz Asien. Bekannt für rigoros geprüfte Authentizität, oft mit Original-Box. Stücke aus Japan sind häufig in besserer Kondition als europäische Zweitware.
Brand Off ist eine japanische Kette, die seit den 90ern second-hand Luxus verkauft. Das Besondere: der japanische Markt hat eine extrem strenge Käufer-Kultur (Vorbesitzer behandeln ihre Sachen wie eine Religion), deshalb sind viele Stücke in fast neuwertigem Zustand. Die Shanghaier Filiale importiert direkt aus Japan, was den Vorteil "japanische Pflege + chinesische Preise" ergibt.
Kuratierte Vintage-Designer-Boutique in der Französischen Konzession. Spezialisiert auf 80er- und 90er-Jahre Chanel, YSL, Hermès, Gaultier. Atmosphäre wie Pariser Salon, jedes Stück hat eine Geschichte.
Lolo Love Vintage ist eine der bekanntesten "Curated Vintage"-Boutiquen Shanghais. Die Inhaberin Lolo reist persönlich nach Paris, Mailand und Tokio, um echte Vintage-Pieces aus den 70ern bis 90ern zu suchen. Keine moderne Ware, keine Repliken – nur Stücke mit Patina. Cassoulet-haftes Setting in einer alten Französischen-Konzession-Villa: Samtsessel, Marmor, antike Spiegel.
Die hippste Shopping-Straße Shanghais. 500 m Boutiquen, Indie-Designer, Concept-Stores, Vintage-Läden, Cafés zwischendrin. Komplette Atmosphäre der Französischen Konzession. Hier bummelt man stundenlang.
Anfu Road ist die "Bleecker Street" Shanghais. 500 m Platanen-bestandene Straße in der Französischen Konzession, dicht gepflastert mit chinesischen Indie-Designern, Concept-Stores, Vintage-Shops, und kleinen Cafés. Die meisten Stores existieren nirgendwo anders – das macht den Reiz aus. Wochenende kann voll sein, unter der Woche entspannt.
Thrift-Hybrid in der Französischen Konzession. Mix aus echtem Vintage und kuratierter Second-Hand-Mode. Preise mittelmäßig, Auswahl frech. Studenten und Insider lieben es.
Soda ist ein Thrift-Konzept mit Indie-Vibe. Mischung aus US-Vintage-T-Shirts, japanischen 90er-Streetwear-Pieces, kuratierten Second-Hand-Findings aus europäischen Trips. Kein Luxus, sondern cooler "stuff" mit Geschichte. Mehrere Stores in Shanghai, Hauptlocation in einem alten Lagerhaus-Style-Setting.
Spezialist nur für Vintage-Taschen. Original-Chanel-Flap-Bags aus den 80ern, Hermès aus den 90ern, seltene Fendi Baguettes. Atmosphäre wie ein kleines Museum, Inhaber kennt jede Tasche persönlich.
Bug Bag ist ein kleines aber legendäres Vintage-Taschen-Geschäft in der Französischen Konzession. Der Inhaber reist persönlich zu Auktionen in Paris, London, Tokio und kuratiert die Auswahl nach dem "Story-Faktor": jede Tasche hat eine Geschichte. Spezialgebiet: 1970er–2000er Designer-Taschen, oft mit Originalkarton und Echtheits-Karten. Echte Sammler-Adresse.
Curated Vintage-Boutique mit Schwerpunkt auf europäischen 60er-90er-Pieces. Mehr "lebendige" Vintage-Stücke (Kleider, Jeans, Lederjacken, T-Shirts) statt nur Designer-Taschen. Bezahlbarer Mid-Range.
Vintage 1969 (Name nach dem Woodstock-Jahr) ist eine Kuratoren-Boutique mit jugendlich-rebellischem Twist. Mehr Streetwear- und Casual-Fokus als Lolo Love. Importiert hauptsächlich aus USA, UK, Frankreich und Japan. Ist beliebt unter Fashion-Studenten und Indie-Influencern aus Shanghai. Hipper Spot.
Premium-Vintage-Destination in einer alten Art-Deco-Villa. Chanel Couture aus den 60ern, Hermès Vintage-Schals, Schiaparelli – seltene Stücke, die in den großen Auktionshäusern landen würden.
Lebaste ist die top-Adresse für Premium-Vintage in Shanghai – noch curated und exklusiver als Lolo Love. Untergebracht in einer restaurierten Art-Deco-Villa aus den 1920ern in der Französischen Konzession, mit Originalmöbeln, Marmor, Kronleuchtern. Die Inhaberin ist eine ehemalige Sotheby's-Kuratorin. Hier landen Stücke, die sonst auf Auktion gehen würden. Es ist mehr ein privater Showroom als ein Geschäft.
Erste "Art Mall" Chinas. Mischt Luxus-Shops mit zeitgenössischer Kunst-Galerie. Architektur und Ausstellungen oft selbst die Hauptattraktion. Für Cressina mit Vegi-Cafés und nachhaltigen Brands besonders interessant.
K11 wurde von Adrian Cheng (Hongkonger Sammler) als weltweit erste "Art Mall" konzipiert. Im Untergeschoss eine echte Kunsthalle (Wechsel-Ausstellungen, oft international – Monet, Picasso, KAWS). Drüber Boutiquen, Restaurants, ein urbaner Garten. Foto-tauglich, weniger Touristen-Trubel als die großen Pudong-Malls.
Pudongs Premium-Mall. Falls ihr klassische Luxus-Marken (Chanel, Hermès, Dior, etc.) shoppen wollt – hier voll repräsentativ vertreten. Kombiniert sich mit Pudong-Skyline-Programm.
IFC Mall (Shanghai International Finance Centre) ist Pudongs Premium-Luxus-Mall. Architektur top, alle Luxus-Brands in groß: Hermès, Chanel, LV, Dior, Cartier, Gucci, Prada, Loewe – jedes große Haus hat hier Flagship-Store-Ausmaße. Konzeptionell ähnlich zum Hongkonger IFC.
Beide perfekt für klassische China-Souvenirs: Seide, Tee, Porzellan, Kalligraphie-Material, Stempel, kleine Kunst. Tianzifang ist hipper und arty, Yu Bazaar traditioneller und touristischer.
Wenn ihr klassische China-Souvenirs sucht (Familie, Mitbringsel, Erinnerung), nicht Designer-Vintage, dann ist Tianzifang (hipper) oder der Yu Bazaar (traditioneller) die Anlaufstelle.